Schulpartnerschaften
Neu: COMENIUS-Projekt für SchülerInnen des TG’s
Was bedeutet COMENIUS?
Im Zuge der „Europäisierung“ und der damit wachsenden internationalen Zusammenarbeit hat die EU im Jahr 2007 das „Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen“ gestartet, das die Förderung von Schulpartnerschaften in den unterschiedlichen Bildungsbereichen unterstützt. Neben Erasmus (Hochschulbildung und akademische Ausbildung), Leonardo (berufliche Aus- und Weiterbildung) und Grundtvig (Erwachsenenbildung) gibt es auch einen Teilbereich für Schulbildung mit dem Namen Comenius.
Wie funktioniert COMENIUS?
Aus mindestens drei EU-Ländern bearbeiten Schulen dabei gemeinsam ein Projekt,
tauschen die Ausarbeitungen untereinander aus und besuchen sich während der Laufzeit des Projekts in den einzelnen Ländern. Das Projekt wird nach Abschluss in unterschiedlicher Form publiziert, was beispielsweise in Form einer Broschüre oder durch einen WEB-Auftritt geschehen kann.
Während der zweijährigen Projektlaufzeit muss eine Mindestanzahl an „Mobilitäten“ (1 Mobilität = Reise einer Person) stattfinden. Die Anzahl der Mobilitäten ist von der Höhe der beantragten Finanzmittel abhängig, welche von der nationalen Agentur in Deutschland, dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD), genehmigt werden muss.
Umsetzung des Projektes an der Gewerblichen Schule Backnang
Bei dem ab Schuljahr 2010/2011 geplanten Comeniusprojekt handelt es sich um eine Zusammenarbeit der Gewerblichen Schule mit ihren Partnerschulen in Rumänien und Ungarn.
Das übergeordnete Ziel dieses Projektes ist die Untersuchung des Einsatzes und der Nutzung alternativer Energiekonzepte in Schulgebäuden.
Die SchülerInnnen beschäftigen sich hierfür mit allgemeinen Theorien zur Energiegewinnung bzw. Energienutzung und entwickeln in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen Umsetzungsmöglichkeiten an den jeweiligen Schulen mit deren unterschiedlichen Voraussetzungen.
Der Austausch der gewonnenen Erkenntnisse wird im roulierenden System und in regelmäßigen Abständen an den teilnehmenden Schulen und in der Projektsprache Englisch stattfinden, wodurch mit der Zusammenarbeit nicht nur der europäische Gedanke gestärkt, sondern auch auf internationaler Ebene Kulturaustausch betrieben wird.
Link: www.lebenslanges-lernen.eu
Partnerschaft mit der Simonyi Karoly Szakközépiskola (Ungarn)
Seit über zehn Jahren findet zwischen der Gewerblichen Schule und der Partnerschule in Pecs im Frühsommer und mit einer überschaubaren Gruppe von fünf bis zehn Schülern des Dualen Systems aus dem Bereich Maler/Lackierer ein Schüleraustausch statt.
Oberstes Ziel bei dem ca. einwöchigen Aufenthalt ist die gemeinsame Renovierung von Unterrichtsräumen.
Da die SchülerInnen in Gastfamilien untergebracht sind, können sie die ungarische Lebensart kennen lernen und dabei sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten entdecken und somit Erfahrungen für´s Leben machen.
Die beteiligten SchülerInnen lernen zudem im alltäglichen Umgang miteinander, Sprachschwierigkeiten geduldig zu überwinden, Verständnis für einander zu entwickeln, entstehende Konflikte wahrzunehmen und auch auszutragen.
Partnerschaft mit dem LPC in Annonay (Frankreich)
15 SchülerInnen des Technischen Gymnasiums besuchen die Partnerschule der Gewerblichen Schule Backnang für eine Woche im Herbst. Im Mittelpunkt stehen Exkursionen in der Umbebung der Partnerstadt, die den kulturellen und technischen Horizont der SchülerInnen erweitern sollen. Außerdem erhalten sie Einblicke in das französische Schulwesen.
Partnerschaft mit dem Chelmsford College (England)
Nach den Pfingstferien statten 15 SchülerInnen der Backnanger Partnerstadt einen Besuch ab. Hierbei lernen sie das britische Schulsystem kennen und steuern Ziele im Umkreis der Partnerstadt an. Für die SchülerInnen der Zweijährigen Berufsfachschule bietet sich so die Möglichkeit ein anderes Land und dessen Kultur kennen zu lernen.
